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Die drei lustigen Sechs ziehen weiter...


Larry kann ganz schön aufdringlich sein

09.06.2020

Wir machten uns heute recht früh auf den Weg. Das Wetter war gut zum Laufen. Unser Tagesziel für heute hieß Ahlen. Ich habe mir eine neue Isomatte in den Outdoorladen nach Hamm bestellt. Die wird voraussichtlich am Mittwoch dort sein. Also teilen wir die Strecke nach Hamm in zwei Teile.

Wir liefen ein paar Kilometer und kamen dann nach Vorhelm ein kleines Städtchen mit einem Kriegerehrenmal mit Rasenfläche davor und einem Edeka. Auf der Rasenfläche machten wir erst einmal ein ausführliches Frühstück und gingen dann weiter unseres Weges. Irgendwann klingelte mein Telefon und ein Reporter einer örtlichen Zeitung war dran. Er hätte von unserer Reise gehört und würde gerne darüber berichten, da wir durch das Einzugsgebiet seiner Zeitungsleser marschieren würden. Ich beantwortete bereitwillig ein paar Fragen während wir weiter unseres Weges latschten. Wir machten Rast auf einer kleinen Wiese abseits der Bundesstrasse und beantworteten weiter bereitwillig fragen von Spaziergängern und Radfahrern. Ich freue mich schon auf Frankreich, da werden die Konversationen aufgrund meiner schwachen Grundkenntnisse der französischen Sprache sicher kürzer. Mein Französisch ist nämlich so gut, dass ich aufpassen muß, dass bei niemandem um die Hand seiner Tochter anhalte, wenn ich eigentlich nach dem Weg fragen will.

Finn chillt den Tag oder wie man so sagt
Lukasz relaxt mit Larry

Kurz vor Ahlen gibt es einen Stadtwald. Dort beschlossen wir, uns nach einem Schlafplatz umzusehen. Die Suche nach einem Schlafplatz kann sich oft ein wenig ziehen. Wir brauchen Platz für zwei Esel, einen Hund und drei Zelte. Dann dürfen dort keine für Sjørd und Larry giftigen Pflanzen wachsen. Der Platz muss möglichst geschützt und unauffällig sein. Auch wollen wir vermeiden gegen örtliche Gesetze zu verstossen. Kurzum das dauert und oft kommen dabei noch ein paar Kilometer dazu, die uns auf dem Weg nicht weiterbringen. Wir fanden schließlich eine geeignete Stelle etwas abseits des Waldes in einem Knick zwischen zwei riesigen Getreidefeldern.

Beim Aufbauen haben wir drei inzwischen Routine entwickelt. Einer hält beide Esel, die anderen Beiden bauen den Zaun auf, dann wird gemeinsam abgesattelt und wenn die Tiere versorgt sind, baut jeder sein Nachtlager auf und es wird gekocht. Heute musste sogar jeder für sich selbst kochen, da wir das Essen für uns drei nicht in einen Topf gekriegt hätten. Danach wird der Platz aufgeräumt und ab geht es in die Koje. Im Moment sind wir abends auch noch vom Laufen so kaputt, dass wir keine Probleme haben einzuschlafen.

Die beiden Jungs mit den Eseln
Abendessen

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